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Dafür steht SUTTER³ KG

Projektentwicklung, Planung und Bauleitung zur Sanierung alter sowie historischer Bauwerke. Unser Leistungsspektrum umfasst alle Tätigkeiten von der Findung neuer Nutzungskonzepte, der Klärung von Förderungs- und Finanzierungsfragen, der architektonischen und bautechnischen Planung bis hin zur Bauleitung.

Das Team / Kontakt

Willi Sutter

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Oliver Hug

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Axel Bürk

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Daniel Steiger

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Carsten Albert

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Simon Braun

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Annette Holland

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Ana-Mona Müller Schwerin

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Daniel Petras

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Annbella Ranft

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Roland Rucktäschel

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Waltraud Sorgius

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Anja Yacine

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Pressestimmen

Zukunft des Stadthofes in Unterkirnach bewegt Bürger

Über 15 Jahre wurde die Schwarzwälder Baufirma Domiziel mit der Kamera begleitet. Foto: DPA/BZDer Projektentwickler Willi Sutter stellt bei einem Info-Abend drei mögliche Nutzungsvarianten vor. Die Kosten werden in allen Fällen auf drei bis vier Millionen Euro geschätzt.
Das Interesse bei den Bürgern Unterkirnachs an der möglichen Zukunft des Stadthofs ist groß. Rund 60 Besucher kamen in den großen Saal im Obergeschoss des über 300 Jahre alten, unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes in der Ortsmitte, um sich die Ausführungen von Planer und Projektentwickler Willi Sutter zu drei denkbaren Konzepten anzuhören.
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Kirchzarten: 15 Jahre mit der Kamera begleitet

Über 15 Jahre wurde die Schwarzwälder Baufirma Domiziel mit der Kamera begleitet. Foto: DPA/BZLangzeitdoku über die Baufirma Domiziel in Titisee-Neustadt feiert in der Rainhofscheune in Kirchzarten Premiere.
In seinem neuen Film „Die keiner will – Von Menschen und Häusern“ zeigt der Freiburger Regisseur Peter Ohlendorf die Entwicklung der Baufirma Domiziel aus Titisee-Neustadt. Sie versucht, ökonomisches Handeln und soziales Engagement bei der täglichen Arbeit zu vereinen. Der Film hatte jetzt in der Rainhofscheune in Kirchzarten Premiere.
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Freiburg: Bürgerverein will, dass Kartaus-Bauernhof saniert wird

Der Meierhof der Kartaus Foto: Ingo Schneider/BZVor einem Jahr klang alles so optimistisch, und jetzt ist der Meierhof der alten Kartaus noch immer nicht gerettet. Das ist offenbar ein zäheres Geschäft als gedacht. Doch die Sanierung ist noch nicht vom Tisch. Diese Woche gibt es wieder ein Gespräch.
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Titisee-Neustadt: Aus der Schmiede wird Campus Basilie

Campus BasilieDrubba-Mitarbeiter aus aller Welt sollen einziehen / Brückenabbruch eröffnet die Baustelle / Beha sichert Oberstadtanbindung.
In den nächsten Tagen beginnen die Vorarbeiten für die Sanierung und Erweiterung der Basilieschmiede. Die alte Brücke von der Kolpingstraße über den Reichenbach wird abgebrochen und schwerlasttauglich ersetzt. Die Sicherung des Hangs zum Polizeigebäude hin, das Ausheben der Grube für den Neubau und Vorbereitungen im Altbau sollen noch dieses Jahr folgen. 2017 wird saniert und gebaut, zum 31. Dezember dann ist die Übergabe an die Firma Drubba geplant. Diesen Zeitplan skizzieren Eigentümer und Bauherr Michael Beha und der künftige Mieter der 2400 Quadratmeter großen Gesamtfläche, Olaf Drubba
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Das Projekt …

Lenzkirch: Café und Dorfladen oder Wohnungen

Die Vorstellung des Nutzungskonzeptes des Saiger Rathauses interessierte viele Saiger Bürger. Foto: Eva KorinthProjektentwickler Willi Sutter stellt zwei mögliche Nutzungskonzepte für das Saiger Rathaus im Haus des Gastes vor.
Ein Café, ein Dorfladen und Ferienwohnungen mit zwei Betreibern – so könnte die Zukunft des Saiger Rathauses aussehen. Dies alles mit viel Herzblut und viel Engagement betrieben, könne das nur noch sporadisch genutzte Gebäude in der Saiger Dorfmitte zu einem lebendigen Kommunikationsmittelpunkt werden lassen. Projektentwickler Willi Sutter stellte der Dorfgemeinschaft Saig am Montagabend im Haus des Gastes, eine bürgerschaftliche machbare Zukunftsvision dar.
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Porträt: Auf dem Bau mit … Willi Sutter

Willi Sutter Foto: Anita Rüffer/bzGrasgrünes Poloshirt, einen Ordner mit Bauplänen unter den rechten Arm geklemmt, das Haupt mit der obligatorischen Schildmütze bedeckt. Das signalisiert Bodenständigkeit und Nähe zum Handwerk. Die Mütze bewahrt Willi Sutter, dem visionären Kirchzartener Projektentwickler, einen kühlen Kopf. So manches historische Gebäude in der Region wäre der Abrissbirne zum Opfer gefallen, hätte Sutter sich nicht für den Erhalt starkgemacht. Anita Rüffer hat den Querdenker auf einer Baustelle in Umkirch besucht und sich zwischen Stapeln von Bewehrungseisen, Bauholz und Dämmmaterial anstecken lassen von seiner Freude am Anpacken und Aufbauen.
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Oberried: Die Mitte des Dorfes gestärkt

BAUKULTUR SCHWARZWALD (2): Die renovierte und umgebaute Klosterscheune in Oberried.
Unter diesem Titel sind zum zweiten Mal Neubauten zwischen Freiburg und Donaueschingen, Hochrhein und Kinzigtal durch das Regierungspräsidium Freiburg und die Architektenkammer Südbaden ausgezeichnet worden. Vom 25. Oktober an gibt es im Gebäude des Regierungspräsidiums an der Bissierstraße in Freiburg eine Ausstellung aller Preisträger – von denen wir einige in einer fünfteiligen Reihe von Berichten vorstellen.
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Hausen: Alt und Neu in Harmonie

Willi Sutter Foto: Bertsch/bzDie Vorstellung der Pläne für die neue Ortsmitte Hausen stieß auf großes Bürgerinteresse
Durch Abrisse, Neu- und Umbauten soll das Sanierungsgebiet Ortsmitte/Bürgerzentrum innerhalb einiger Jahre ein komplett neues Gesicht erhalten und zum Zentrum des öffentlichen Lebens in Hausen werden. Unterm Titel „Entwicklungskonzept Hausen 2030“ wurden die aktuellen Überlegungen bei einer Einwohnerversammlung am Mittwoch in der Festhalle vorgestellt; etwa 200 Interessierte folgten den Ausführungen.
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Kirchzarten: Scheunen sind bis Weihnachten fertig

Einwohnerversammlung in Kirchzarten
Mit etwa 50 Besuchern war das Interesse an der Einwohnerversammlung der Gemeinde Kirchzarten am Mittwoch verhalten. Die Themen, die an diesem Abend aufgerufen worden sind, versprachen auch wenig Brisanz. Einblick in die aktuelle Kommunalpolitik boten sie dennoch.
Bürgermeister Andreas Hall hatte für den Abend im Kurhaus kompetenten Sachverstand auf der Bühne versammelt. So bekamen die Zuhörer 90 Minuten lang Informationen „aus erster Hand“.
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Freiburg: Abriss oder Erhalt?

Projektentwickler Willi Sutter vor dem denkmalgeschützten Meierhof in der Kartaus. Foto: Thomas Kunz/bzWas sagt der Sanierungsfachmann Willi Sutter?
Warum können manche historischen Gebäude saniert werden und andere nicht? Ein Gespräch mit dem Kirchzartener Projektentwickler Willi Sutter.
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Freiburg: Die Alte Schule wird brandneu

Willi Sutter sorgt dafür, dass das Dachgeschoss der Alten Schule endlich wieder nutzbar wird. Foto: Bamberger/bzBeim Um- und Anbau in Haslach läuft alles nach Plan.
Von der Alten Schule ist derzeit nicht viel zu sehen. Das zweieinhalb Jahrhunderte alte Gebäude an der Markgrafenstraße liegt verborgen hinter großen Gerüsten und blauen Planen. Die Fenster sind staubig, drinnen herrscht Leere: Nur Baumaterialien stehen herum. Und im Hinterhof ragt ein Kran in den Himmel. Alles läuft nach Plan, erläutert Willi Sutter von der Genossenschaft „Wohnbau Bogenständig“, die das Gebäude gekauft hat, bei einem BZ-Rundgang – bis Ende des Jahres soll alles fertig sein.
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Kirchzarten: Alt und Neu ohne Scheu

Text im Servus Magazin
Im Dreisamtal steht dieses Bauernhaus, das schon am Ende war. Heute ist es ein Juwel. Ute und Markus Fangmann kombinierten Bewährtes und Neues. Rundgang durch Räume und Zeiten.
Wer weiß, vielleicht war das Haus aus dem Jahre 1707 ein bisschen traurig. Es war nämlich einmal ein stolzes Bauernhaus. Bis vor einem halben Jahrhundert lebte die Familie Bank darin, weshalb alle Welt dieses Haus im Dreisamtal das Bank’sche Haus nennt. …

Das Projekt …

Offene Stellen

Architekt

Bewerbungen senden Sie bitte an:
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Bautechniker

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Initiativ

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Unsere Partner

SCHWARZ WALD GUT e.V.
Verein für innovative Ideen aus dem Schwarzwald
www.schwarz-wald-gut.de

Naturpark Südschwarzwald
Jörg Nönninger
Brandschutz
Tel. 0761 12017280
E-Mail: brandschutz4u@gmx.de
Richard-Künzer-Straße 10a, 79102 Freiburg

Becherer
Möbelwerkstätten Innenausbau GmbH
www.becherer.com

IT Weiß GmbH
IT-Dienstleistungen
it-gw.de

faller³ GmbH
beraten, konstruieren, bauen
www.fallerhochdrei.de

ALBRECHT + SCHNEIDER
Tragwerksplanung und Ingenieurbau
as-statik.de

PACs Verlag GmbH
Verlag und Werbeagentur
www.pacs-online.com

hangwind
media. photogrammetry. rent a drone.
www.hangwind.com

Auszeichungen

Baukultur im Schwarzwald 2016

Unter dem Titel „Baukultur im Schwarzwald“ sind im Jahr 2016 zum zweiten Mal Neubauten zwischen Freiburg und Donaueschingen, Hochrhein und Kinzigtal vom Regierungspräsidium Freiburg und der Architektenkammer Südbaden ausgezeichnet worden. Vom 25. Oktober an gibt es im Gebäude des Regierungspräsidiums an der Bissierstraße in Freiburg eine Ausstellung aller Preisträger – von denen wir einige in einer fünfteiligen Reihe von Berichten vorstellen.

Mehr zum Projekt Klosterscheune
Zum Dossier auf BZ-Online
Informationen zum Preis und weitere Preisträger in der Auszeichungsbroschüre
Weitere Informationen zur Klosterscheune in der Ausstellungstafel

Baukultur im Schwarzwald 2010

Architekturpreis 2010 Neuse Bauen im Schwarzwald
Sanierung und Umbau der Rainhofscheune in Kirchzarten-Burg

Die Architektenkammer Baden-Württemberg im Kammerbezirk Freiburg und das Regierungspräsidium Freiburg haben zur Förderung der regionalen Baukultur erstmals den Architekturpreis 2010 – Neues Bauen im Schwarzwald ausgelobt.
Im Mittelpunkt des Auszeichnungsverfahrens stand die Frage, wie schwarzwald-spezifisches Bauen in der Gegenwart aussehen kann.
Ausgezeichnet wurde dabei nicht nur neue Architektur, sondern auch solche, die sich um die Bewahrung des historischen Bestands bemüht, so etwa in der Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude, um den Standort Schwarzwald zu stärken und nachhaltig zu fördern. Der Schwarzwald ist Lebens- und Arbeitsraum, ist Wirtschaftsstandort und touristisches Ziel. Dementsprechend vielfältig sind die ausgewählten Arbeiten. Es war dem Auswahlgremium wichtig, Bauherren und Architekten auszuzeichnen, denen es gelungen ist, auf die Besonderheiten des Schwarzwaldes einzugehen, indem sie beispielsweise heimische Materialien verwenden, und einen grundlegenden Beitrag zur Lebensqualität im Raum leisten.
Mehr zum Projekt Rainhofscheune

Bundeswettbewerb Denkmalschutz barrierefrei

Lösungen zur Barrierefreiheit in historischen und/oder denkmalgeschützten Gebäuden.
Förderer: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland

Beim Bau von Gebäuden sind in der Regel architektonisch-ästhetische oder bautechnische Kriterien maßgebend. Die Erzielung von Barrierefreiheit wird erst in jüngerer Zeit und auch nur allmählich ein erklärtes Ziel der Architektur. Treppen, Schwellen, zu schmale Türen oder Bäder können jedoch unüberwindbare Hindernisse darstellen. Diese Problematik wird angesichts der älter werdenden Gesellschaft jedoch immer bedrängender. Dabei erlaubt die Barrierefreiheit nicht nur älteren, behinderten oder anderweitig eingeschränkten Menschen ein selbstbestimmtes und sicheres Leben, sondern sie bietet Komfort für alle Menschen.

Das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Vorteile von Barrierefreiheit setzt sich in unserer Gesellschaft allmählich durch. Ein akuter Handlungsbedarf liegt jedoch insbesondere bei der vorhandenen älteren Bausubstanz. Doch gerade in historischen und/oder denkmalgeschützten Gebäuden kollidieren oftmals der Wunsch nach Barrierefreiheit und das Bemühen um größtmöglichen Erhalt der vorhandenen historisch wertvollen Substanz. Für die Lösung dieses Problems sind Ideenreichtum und Einfühlungsvermögen gefragt. Daher hat der Bund Heimat und Umwelt, Bundesverband der Bürger- und Heimatvereine zu dem Bundeswettbewerb Denkmalschutz barrierefrei aufgerufen. Die ausgewählten Beispiele lehren auch Zweifler eines Besseren: Historische und/oder denkmalgeschützte Gebäude können barrierefrei und denkmalgerecht umgebaut werden. Sie zeigen ästhetische Lösungen, die die Lebensqualität in und mit diesen Gebäuden erhöhen.
Mehr zum Projekt Birkenhofscheune

Deutscher Preis für Denkmalschutz

Der Deutsche Preis für Denkmalschutz wird jährlich vergeben und ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland.
Er wurde 1977 vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz gestiftet, um Persönlichkeiten und Personengruppen auszuzeichnen, die sich in beispielhafter Weise für die Erhaltung des baulichen und archäologischen Erbes eingesetzt haben.
Willi Sutter hat den Deutsche Denkmalpreis in 2006 verliehen bekommen.

Werkbundlabel

Domiziel – Projekt Arbeit und Wohnen unter der Geschäftsführung von Willi Sutter und Carsten Albert wurde mit dem Werkbund-Label 2006 ausgezeichnet.
Der Vorstand des „Deutschen Werkbund Baden-Württemberg“ zeichnete neun Projekte aus dem Land aus. Die breit gefächerte Auswahl erstreckte sich von außergewöhnlichen Produkten, Strukturkonzepten und Bauinitiativen mit Bürgerbeteiligung über vorbildliche Projekte und Konzepte zum Thema Energie, Ressourcen und Ökologie bis hin zu Netzwerkprojekten und innovativen Lernkonzepten. Voraussetzung war dabei nicht, dass ein Projekt bereits abgeschlossen war, vielmehr konnten die Projekte und Initiativen noch im Zustand der Idee und des Entstehens sein.

Baden-Württembergischer Landesdenkmalpreis 2006

Sanierung, Rekonstruktion und Umbau
des Taglöhnerhauses in Burkheim

Einfacher kann eine Behausung kaum sein. In der Vorstadt des kleinen Kaiserstuhlstädtchens Burkheim direkt unterhalb der Burgruine gelegen, ist das Häuschen ein Dokument für die bescheidenen Wohnverhältnisse, mit denen sich arme Leute bis vor wenigen Jahrzehnten zufrieden geben mussten. Das Grundstück, auf drei Seiten von Nachbargebäuden umgeben, misst gerade einmal 39 Quadratmeter. Vom kargen Leben einer Taglöhnerfamilie erzählen der Kleintierstall im Haus und die zwei kleinen Räume im Erdgeschoss. Der zweigeteilte, von Rauch geschwärzte Dachraum, wurde vom Tageslicht kaum erhellt.
Die genaue Untersuchung der Bausubstanz lieferte zusammen mit dendrochronologischen Bestimmungen das Bild einer komplexen Baugeschichte, die im Kellerbereich bis ins Mittelalter zurückreicht. Errichtet wurde das Haus, so wie es heute dasteht, im späten 17. Jahrhundert. Später nahm nahezu jede Generation Änderungen vor, so etwa als um 1900 die Traufe des Daches höher gelegt wurde, um mehr Lagerfläche zu schaffen.
2004 befand sich das seit längerem leer stehende Haus in einem erbärmlichen Zustand. Der Abbruch schien nur eine Frage der Zeit. Für das freie Grundstück gab es durchaus Interessenten, nur die Einstufung als Kulturdenkmal und der Kontext der historischen Burkheimer Altstadt gewährte dem Objekt einen Aufschub. Die Rettung kam, als Dieter und Angela Hahn beschlossen, den Niedergang abzuwenden. Noch vor Unterzeichnung des Kaufvertrags nahmen sie erste Sicherungsmaßnahmen vor.
Parallel zur genauen Bauuntersuchung entwickelte das Ehepaar Hahn zusammen mit der Architektin Petra Habammer ein tragfähiges Konzept zur Sanierung, die trotz der Enge der Baustelle mit viel Eigenleistung 2005 in nur wenigen Monaten realisiert werden konnte. Da das Haus als Ferienhaus genutzt wird, konnten die originale Einteilung und die Bausubstanz weitgehend erhalten werden, obwohl es sich dabei nur um einfachste Materialien und Konstruktionsweisen handelt, die üblicherweise dem Bagger zum Opfer fallen. So bleiben Geschichte und Lebensverhältnisse auch in Zukunft nachvollziehbar. Heutige Bedürfnisse blieben indes keineswegs außen vor. Durch geschickte Lichtlenkung dringt mehr Tageslicht in die Räume. Eine moderne Kücheneinrichtung sowie ein Bad im Obergeschoss sorgen für zeitgemäßen Komfort. Eine Besonderheit ist das Fenster im Bad. Um die Dachfläche von Gauben freizuhalten wurde stattdessen der Kniestock auf der Straßenseite verglast.
Mehr zum Projekt Taglöhnerhaus

Baden-Württembergischer Landesdenkmalpreis 2005

Sanierung, Rekonstruktion und Umbau
der „Goldenen Krone“ in St. Märgen

Einst Klosterherberge, dann Kurhaus und später Hotel-Pension – die Geschichte der „Goldenen Krone“ in St. Märgen ist eng verbunden mit der touristischen Entwicklung des Schwarzwaldes. 1757 entschloss sich Abt Peter Glunk, zur Verpflegung und Versorgung der zahlreichen Wallfahrer eine Kloster-Gastwirtschaft zu bauen. Im großzügig gebauten Neuen Haus wohnten auch Menschen, die beim Kloster arbeiteten. Daneben logierten in der viel besuchten Herberge des Klosters weltliche und geistliche Besucher. Der Aufenthalt hochgestellter Herrschaften im Jahr 1860 markiert denn auch den Beginn des Tourismus im Schwarzwald und den Wandel von der Klosterherberge und Pilgerheim zum Gasthof und späteren Grandhotel.
Das heutige, wieder hergestellte, Erscheinungsbild geht auf eine Erweiterung und die neue Einrichtung von 1902 zurück. Reich verzierte Erker und Dachaufbauten, glasierte Ziegel und eine prunkvolle Fassade mit Zierfachwerk und verspielten Fenstereinfassungen repräsentieren den Stil der Jahrhundertwende. Die „Goldene Krone“ wurde zum führenden Grandhotel des Schwarzwaldes mit damals luxuriösen Bädern, prachtvollem Lesezimmer und einem eleganten Jugendstilsaal. Die berühmten Philosophen Martin Heidegger und Edmund Husserl und seine Schülerin Edith Stein waren häufige und gern gesehene Gäste. Aber auch Karl May und Konrad Adenauer finden sich in den Gästebüchern.
Der Niedergang begann in den 1960er Jahren. Fehlende Investitionen und billige Umbauten verschandelten das Haus. Als das Hotel dann letztendlich über mehrere Jahre leer stand, schien der Verfall unaufhaltsam. Doch der neu gegründete Förderkreis Lebendiges Dorf kaufte 2003 das Haus. Elf Privatpersonen schlossen sich zur Goldenen Krone GbR zusammen und setzten sich für die Rettung des wertvollen Baudenkmals ein. Mit hohem ehrenamtlichem Engagement ist es gelungen, das traditionsträchtige Haus wieder zu beleben. Im Erdgeschoss ist heute wieder ein Café eingerichtet und der Jugendstilsaal ist für Veranstaltungen aller Art instand gesetzt. In den Obergeschossen sind in die historischen Raumfolgen mehrere Wohnungen eingebaut.
2004 befand sich das seit längerem leer stehende Haus in einem erbärmlichen Zustand. Der Abbruch schien nur eine Frage der Zeit. Für das freie Grundstück gab es durchaus Interessenten, nur die Einstufung als Kulturdenkmal und der Kontext der historischen Burkheimer Altstadt gewährte dem Objekt einen Aufschub. Die Rettung kam, als Dieter und Angela Hahn beschlossen, den Niedergang abzuwenden. Noch vor Unterzeichnung des Kaufvertrags nahmen sie erste Sicherungsmaßnahmen vor.
Parallel zur genauen Bauuntersuchung entwickelte das Ehepaar Hahn zusammen mit der Architektin Petra Habammer ein tragfähiges Konzept zur Sanierung, die trotz der Enge der Baustelle mit viel Eigenleistung 2005 in nur wenigen Monaten realisiert werden konnte. Da das Haus als Ferienhaus genutzt wird, konnten die originale Einteilung und die Bausubstanz weitgehend erhalten werden, obwohl es sich dabei nur um einfachste Materialien und Konstruktionsweisen handelt, die üblicherweise dem Bagger zum Opfer fallen. So bleiben Geschichte und Lebensverhältnisse auch in Zukunft nachvollziehbar. Heutige Bedürfnisse blieben indes keineswegs außen vor. Durch geschickte Lichtlenkung dringt mehr Tageslicht in die Räume. Eine moderne Kücheneinrichtung sowie ein Bad im Obergeschoss sorgen für zeitgemäßen Komfort. Eine Besonderheit ist das Fenster im Bad. Um die Dachfläche von Gauben freizuhalten wurde stattdessen der Kniestock auf der Straßenseite verglast.
Mehr zum Projekt Goldene Krone

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